Stoffschere, Rollschneider und Co.

das perfekte Werkzeug zum Nähen

Beim Nähen werden nicht nur Nadeln sowie Garn und eventuell eine Nähmaschine samt Stoffen benötigt, auch weiteres Nähzubehör, wie zum Beispiel die Stoffschere oder ein Rollschneider gehören zur Grundausstattung eines Haushaltes und sollten auf keinen Fall unterschätzt werden.

In der Nähwelt gibt es eine Menge unterschiedlicher Arten, die Stoffe zuzuschneiden oder das Garn nach dem Nähen sauber abzutrennen sowie überschüssigen Stoff zu entfernen. Wir wollen Euch diese in unserem Artikel genauer vorstellen und zeigen, welche Aufgaben Zackenschere, Stoffschere, Rollschneider und Schneiderschere übernehmen und erledigen können.

Die Stoffschere bzw. Schneiderschere

Stoffscheren sind, wie der Name bereits vermuten lässt, vor allem da, um die unterschiedlichen Stoffe optimal und problemlos so zuzuschneiden, wie man diese braucht. Sei es das Zuschneiden eines Kleides oder eines anderen Kleidungsstückes, das Zuschneiden von Stoffen in passenden Längenangaben oder das Abschneiden von Garn und Co., Stoffscheren sind scharf, liegen gut in der Hand und erledigen ihre Arbeit effizient und sauber. Aus diesem Grund werden diese auch gerne nach Ihrer Verwendung, beim Schneidern, als Schneiderschere betitelt.

Aber Achtung: Stoffscheren sind wirklich nur dazu da, um mit ihnen Stoffe zu schneiden und sollten nicht für andere Materialien wie Pappe, Papier oder Plastik verwendet werden. Dies führt nur dazu, dass die Stoffschere schnell stumpf werden würde.

Die Stoffschere bzw. Schneiderschere ist asymmetrisch geformt. Die untere Klinge der typischen Schneiderschere liegt während des Schneidens gerade und mit der kompletten Länge auf der jeweiligen Arbeitsfläche, sodass der zu schneidende Stoff sich nicht anhebt. Das führt dazu, dass dieser beim Zuschneiden nicht verrutschen kann. Der Griff einer solchen Schere sollte ergonomisch geformt sein, sodass diese ideal in der Hand liegt und der Nutzungskomfort nicht zu kurz kommt. Außerdem ist es empfehlenswert, wenn die Schneiderschere aus rostfreiem Material hergestellt wurde, was für eine besonders lange Lebensdauer steht.

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Der Rollschneider

Der Rollschneider erinnert rein optisch betrachtet an den typischen Pizzaschneider. Er ist ideal dazu geeignet, um Stoffe sowie Papier zuzuschneiden und bietet somit vor allem in der Nähwelt die ideale Alternative zur Stoffschere. Es handelt sich somit um ein besonders praktisches Nähzubehör, welches mittlerweile in zahlreichen Nähkästchen zu finden ist.

Im Gegensatz zur Schneiderschere wird er vor allem dazu genutzt, um die graden Stoffflächen zuzuschneiden, wobei geübte Nutzer auch die Zuschnitte für Kleidung und Co. blitzschnell und problemlos mit dem Rollschneider anfertigen. Das Rundmesser ist sehr scharf und gleitet nur so durch den Stoff.

Aber Achtung: Durch das sehr scharfe Messer ist die Verletzungsgefahr bei dem Rollschneider wesentlich höher als bei den Stoffscheren, sodass der Umgang mit den verschiedenen Modellen auf jeden Fall geübt werden sollte. Des Weiteren sollten die Rollschneider niemals ohne eine geeignete Unterlage, wie zum Beispiel einem Schneidebrett genutzt werden, da ansonsten schnell Schäden an Tischen und Co. entstehen.

Die typischen Rollschneider lassen sich jedoch rund um die Klinge komplett verschließen, sodass diese bei der Nichtnutzung optimal gesichert ist. Rollschneider gibt es mit verschiedenen Messerdurchmessern und auch die Messer selbst lassen sich im Normalfall auswechseln.

Die Zackenschere

Die Zackenschere ist ebenfalls ein Nähzubehör, welches in zahlreichen Nähkoffern und Nähkörbchen zu finden ist. Kein Wunder, denn diese gleitet problemlos durch die unterschiedlichsten Stoffe und hinterlässt ein gleichmäßiges Zackenmuster.

Aber Achtung: Bei dem Verwenden der Stoffschere sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass der zackige Teil des Stoffes in der Regel nicht vernäht wird und somit als Nahtzugabe hinzugerechnet werden sollte.

Sie verhindert zusätzlich das Ausfransen der Stoffe, sodass die Kanten nach dem Nähen nicht noch mal extra gesäubert werden müssen. Das wiederum führt natürlich zu einer Erleichterung. Bei Arbeiten mit Leder wird die Zackenschere gerne dazu verwendet, um dem Leder dekorative Kanten zu verpassen, womit die genähten Stücke zum echten Hingucker werden.

Fazit

Welches Schneidewerkzeug zum Nähen das Beste ist, lässt sich also pauschal nicht beantworten. So ist es ratsam, mehrere Ausführungen sein Eigen zu nennen, sodass man diese stets flexibel einsetzen und ganz nach Bedarf verwenden kann.

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