Die perfekte Nadel für verschiedene Näharbeiten finden

Mittlerweile bietet der Markt in Sachen Nadeln zum Nähen eine besonders große Auswahl an unterschiedlichen Modellen, sodass es nicht immer einfach ist, sich für eine Nähnadel zu entscheiden. Zum Glück gibt es die einzelnen Nadeln speziell für unterschiedliche Näharbeiten, wie zum Beispiel die Stopfnadel. Zusätzlich sind diese oftmals entsprechend der Nähmaterialien bzw. der Stoffe sortiert. Ob Jeansnadeln, Ledernadeln oder Stretchnadeln, dank der großen Produktvielfalt verschiedener Herstellermarken (z. B. Schmetz Nadeln) gibt es für alle Stoffarten die perfekte Variante. Welche Nähnadel im Nähkästchen nicht fehlen sollten und welche Nadel für welche Näharbeiten geeignet ist, zeigt dieser Artikel.

Die einzelnen Nadeln mit ihren individuellen Eigenschaften

NähnadelWie bereits erwähnt, gibt es ganz verschiedene Nadeln, welche jeweils für verschiedene Näharbeiten oder Materialien entsprechend ausgewählt werden sollten. Angepasst an die Materialien sind sie entweder besonders stark, dünn oder weisen andere Eigenschaften auf. Der wohl größte Unterschied liegt in der Tatsache, ob es sich um eine normale Nadel zum Handnähen oder um Nähmaschinennadeln handelt, welche ausschließlich mit verschiedenen Nähmaschinen verwendet werden sollten. So ist vorher die genaue Arbeit wichtig (Einfassen, Nähen, Stopfen, etc.).  Zusätzlich ist es vor allem bei den Nähmaschinennadeln im Übrigen sehr wichtig, dass diese in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden. Stumpfe Nadeln können die einzelnen Stoffe beschädigen. Beim Kauf sollte vor allem darauf geachtet werden, dass diese passend für die Nähmaschine sind und eine hochwertige Qualität aufweisen, wie es zum Beispiel die Schmetz Nadeln tun.

Die unterschiedlichen Nadeln mit ihren individuellen Eigenschaften:

Ledernadeln

Wer Leder nähen möchte, sollte dringend zu Ledernadeln greifen. Die Spitzen der Ledernadeln sind geschliffen, wie zum Beispiel bei den Dreikantspitzen, damit diese problemlos das feste Leder durchdringen können. So handelt es sich bei den Ledernadeln um wesentlich stabilere Nadeln. Zusätzlich kann so sicher gegangen werden, dass das harte und dickere Material beim Nähen nicht zerreist. Eine Ledernadel ist für andere Textilien, wie zum Beispiel für Baumwolle, jedoch ungeeignet. Ledernadeln gibt es sowohl zum Handnähen als auch als Nähmaschinennadeln in verschiedenen Stärken.

Jerseynadeln

Wer Kleidung selber näht, wird wohl vermehrt zu den Jerseynadeln greifen. Diese werden vor allem bei Strick-, Synthetik- und Stretchgeweben verwendet. Zusätzlich eignen sie sich für die lockeren Web- und Strickstoffe und leisten auch hier eine hervorragende Arbeit und ein sauberes Ergebnis. Auch Jerseynadeln gibt es in zahlreichen Stärken. Im Gegensatz zu vielen anderen Nadeln weisen die Jerseynadeln eine Kugelspitze auf. Diese hat die Eigenschaft, dass die Stofffäden nicht durchstochen, sondern vorsichtig verlagert werden, sodass der Stoff schön heile bleibt.

Stopfnadeln

Stopfnadeln gibt es in ganz verschiedenen Größen und Stärken. Die Stopfnadeln werden vor allem für unterschiedliche Ausbesserungsarbeiten verwendet und in Kombination mit Baumwollfäden oder Garnen genutzt. Des Weiteren kann man die Stopfnadeln ebenfalls zum Heften verwenden. Je nachdem, ob es sich um feine oder große Stopfarbeiten handelt, kann man nun die perfekte Stärke auswählen.

Universalnadeln

Universalnadeln gibt es wieder mit einer unterschiedlichen Nadelstärke. Sie werden vor allen verwendet, um die nicht elastischen Stoffe zu vernähen, wozu zum Beispiel reine Baumwolle oder Leinen gehören. Auch für sehr dünne und feine Materialien, wie zum Beispiel für Mikrofaser oder Seide, sind diese Nadeln perfekt.

Jeansnadeln

Möchte man Jeansstoffe vernähen, so ist der Griff zur Jeansnadel unumgänglich. Bei der Wahl der Nadelstärke muss der Stoff beachtet werden. Wer die ganz typischen und mittleren Jeansstoffe vernähen möchte, ist bei einer Nadelstärke von 80-90 richtig. Für den dicken Jeansstoff ist die Nadelstärke zwischen 10 und 110 die Richtige. Aber auch elastische Maschenware kann mit Jeansnadeln genäht werden, wobei hier die Nadelstärke zwischen 70 und 80 liegen sollte.

Steppnadeln

Steppnadeln werden, wie der Name bereits vermuten lässt, vor allem für Patchwork und Quiltarbeiten verwendet. Diese sind in der Nadelstärke 75 – 90 vorhanden.

Fazit

Nur dann, wenn die passende Nähnadel verwendet wird, kann das Ergebnis auch perfekt ausfallen. Die jeweiligen Nähmaschinennadeln und Co. sind speziell auf die individuellen Eigenschaften der einzelnen Stoffe ausgelegt, sodass die Nadel perfekt mit dem Material harmonieren kann. So entstehen keine Löcher und das Material wird nicht beschädigt. Zusätzlich können Nutzer so sicher sein, dass die Nadel nicht abbricht.